Unser Flussbengel – die Geschichte hinter dem Namen
Wenn Gäste das erste Mal vor unserer Theke stehen, bleibt der Blick oft an einem länglichen, knusprigen Brot hängen. „Flussbengel?“, fragen sie dann. „Was soll das denn sein?“ Eine berechtigte Frage – und eine, deren Antwort uns viel über Plau am See verrät.
Der Name geht zurück auf eine Beobachtung, die so alt ist wie das Städtchen selbst. Die Elde, die mitten durch den Ort fließt, war früher Spielplatz, Kühlraum und Treffpunkt zugleich. Kinder sprangen von den Brücken, ältere Bengels balancierten auf den Steinen am Hafen, und am späten Nachmittag holte man sich ein Stück Brot aus der Backstube, setzte sich ans Wasser und schaute den Booten zu. Wer ein bisschen Glück hatte, bekam ein frisches, längliches Weißbrot mit knuspriger Kruste – das, was wir heute Flussbengel nennen.
Ein Brot, das nach Sommer schmeckt
Wir backen den Flussbengel mit Weizenmehl der Type 550, einem Vorteig aus dem Vortag und einer Prise Meersalz. Die Kruste wird in unserem Steinbackofen so kross, dass sie beim Brechen knackt – innen bleibt das Brot weich und leicht süßlich. Es ist kein Alltagsbrot. Es ist eines dieser Brote, die man mitnimmt, wenn man jemanden besucht oder spontan an die Elde geht.
Wenn Sie das nächste Mal bei uns vorbeikommen: fragen Sie nach dem Flussbengel. Und wenn Sie Glück haben, erzählt Ihnen Hannes selbst, wie er als Junge mit dem Brot in der Hand am Hafen saß und den Booten hinterherwinkte.
Hinweis: Das ist ein Beispielbeitrag, der zeigt, wie ein Blogpost auf der neuen Website aussehen kann. Wir freuen uns über Geschichten, die Sie mit uns teilen möchten.
