Eine Bäckerei in achter Generation hat keine kurzfristigen Strategien. Sie hat Verantwortung.
Über Nachhaltigkeit reden gerade alle. Wir auch, aber lieber konkret als allgemein. Das hier sind die Punkte, an denen wir es jeden Tag merken.
Region.
Unser Mehl kommt soweit möglich aus Mecklenburg. Wir kennen die Mühlen, mit denen wir arbeiten. Kurze Wege, weniger Diesel, mehr Geld für die Leute, die das Getreide anbauen.
Bei einzelnen Spezialitäten – etwa der Spirulina im Algenbrot – beziehen wir aus deutschen Anlagen außerhalb Mecklenburgs. Auch das ist näher als jeder Container aus Übersee.
Reste sind Rohstoff.
Unser Treberbrot entsteht aus Braurückständen einer regionalen Brauerei. Was beim Bierbrauen übrig bleibt, ist bei uns Zutat.
Aus Brot vom Vortag werden Paniermehl, Knödelbrot oder unser Brottester für Suppen. Wegwerfen ist die teuerste Form von Verschwendung.
EhrenamtsKarte und Nachbarschaftshilfe.
Wir sind seit Jahren erster Partner der Ehrenamtskarte Mecklenburg-Vorpommern in Plau am See. Wer ehrenamtlich arbeitet, bekommt bei uns 10 Prozent Rabatt – ohne lange Erklärung, einfach an der Theke.
Mit der Plauer St.-Marienskirche unterstützen wir außerdem die Aktion Caffè Sospeso: Wer möchte, zahlt zwei Kaffee und spendet einen. So bleibt an der Theke ein Kaffee für jemanden offen, der ihn gerade gut gebrauchen kann.
Außerdem unterstützen wir mit unseren Lebensmitteln die gemeinnützige Hilfsorganisation der Tafel Deutschland.
Was wir 2022 gebaut haben, soll halten.
Der Neubau unserer Schaubäckerei und des Cafés war eine bewusste Entscheidung für lange Lebensdauer. Hochwertige Dämmung, moderne Ofentechnik, ein Verkaufsraum, der auch in dreißig Jahren noch funktioniert.
Eine Bäckerei in achter Generation denkt nicht in Fünfjahresplänen.